09. März 2012
Michael Heinrichs „Kritik der politischen Ökonomie” ist nunmehr in der zehnten Auflage erschienen. In den etwa acht Jahren seit Erscheinen der ersten Ausgabe wurden 20.000 Exemplare gedruckt. Dies geschah weitgehend jenseits des und unbemerkt vom Buchhandelsmainstream. Es zeigt sich somit, dass auch ohne große Buchhandelsketten und gewaltiger Werbeetats hohe Stückzahlen zu ihren Leserinnen und Lesern finden können – vorausgesetzt das Buch ist gut und es setzt eine Mund-zu-Mund-Propaganda ein.
Doch auch jenseits des deutschsprachigen Buchmarktes hat diese Einführung in das Marxsche Kapital seine Aufmerksamkeit gefunden. Das Interesse an einer Neulektüre von Marx bleibt nicht auf Deutschland beschränkt. Mittlerweile liegt eine spanischsprachige Ausgabe vor bei
escolar y mayo editores (Spanien)
http://www.escolarymayo.com/libro.php?libro=7004005&menu=7001002&submenu=7002001
Auf Englisch kann die Einführung in das Marx´sche Kapital bei
Monthy review foundation (USA)
http://monthlyreview.org/press/books/pb2884/
bezogen werden.
Demnächst gibt es eine schwedische Ausgabe bei:
TankeKraft förlag.
Meist gehen die Übersetzungen auf private Initiativen zurück, so bemühen sich zur Zeit einige japanische Studenten um eine Übersetzung ins Japanische. Häufig scheitern Übersetzungen in andere Sprachen an den immensen Übersetzungskosten, die bei Spezialtexten u.U. ein Vielfaches des Druckpreises annehmen können. Steht nun ein kleinerer Verlag diesem Kostenberg gegenüber und kann nur von einer kleineren Auflage ausgegangen werden, bleibt häufig nur der Weg, über externe Subventionen oder Ehrenamtlichkeit den ökonomischen Aufwand der Übersetzung zu schultern. Dafür gibt es aber keine Garantien. Das ist der Grund, warum die Versuche einer Übersetzung ins Georgische zur Zeit auf Eis gelegt sind und auch aus Korea schon seit geraumer Zeit nichts mehr zu vernehmen ist.
Auch Michael Heinrichs Buch «Wie das Marxsche ‹Kapital› lesen? Leseanleitung und Kommentar zum Anfang des ‹Kapital›», das bereits in einer 2. Auflage vorliegt, erscheint international; in Frankreich demnächst bei
colectif smolny.
Bereits verfügbar ist es auf Spanisch bei
escolar y mayo editores:
http://www.escolarymayo.com/libro.php?libro=7004029&menu=7001002&submenu=7002001
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23. Januar 2012
Vergangenen Mittwoch führte Deutschlandradio Kultur mit unserem “Geschlecht” Autor ein Interview, das hier zum Herunterladen und Anhören gibt:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/18/drk_20120118_1609_367292b4.mp3
Außerdem wird es am Donnerstag, 26. Januar, ein weiteres Interview mit ihm geben, bei Deutschlandfunk Studiozeit. Das ist ab ab 20:10 Uhr zu hören.
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18. Januar 2012
Heute ist die zehnte Auflage der Einführung «Kritik der politischen Ökonomie» und die dritte Auflage der Einführung «Kritische Theorie» aus dem Druck gekommen.
Michael Heinrichs «Kritik der politischen Ökonomie» gehört zu einem der ersten Bände unserer Reihe. Dass dieser Titel nach acht Jahren noch intensiv nachgefragt wird und dass das Interesse an Michael Schwandts Einführung «Kritische Theorie» ebenfalls ungebrochen ist, freut und motiviert uns sehr.
Im zehnten Jahr theorie.org beweisen diese Titel, wie nötig und qualitiativ hochwertig diese Reihe ist und spornt uns an, an weiteren Buchprojekten zu arbeiten, die dazu dienen, theoretische Grundlagen linker Politik zu schaffen und dem Bedürfnis nach Reflexion gerecht werden.
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09. Januar 2012
Gespräch mit Moritz Krawinkel und Jan Schlemmermeyer
http://www.neues-deutschland.de/artikel/213809.was-ist-klassische-antifa.html
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09. Januar 2012
«Das Buch ist für alle, die sich für die Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland interessieren, sehr empfehlenswert. Die verwendete Sprache ist angemessen und verständlich, ohne banal zu werden. Die Analyseschritte sind nachvollziehbar und gut belegt. Wer sich für einzelne Aspekte interessiert (wie etwa „Homosexualität und Sozialismus“) findet genug Hinweise, um sich tiefer einzulesen.»
http://www.kritisch-lesen.de/2011/12/die-kampfe-um-ein-besseres-leben-%E2%80%93-ein-blick-zuruck/
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09. Januar 2012
«Seine eigene Darstellung politischer Geschichte zeichnet aus, dass in ihr meist nicht einfach ‚eins zum anderen’ führt, sondern die historischen Zusammenhänge komplex und bisweilen paradox sind. Hoffrogge gelingt es, viele Schwächen und Beschränkungen in der geschichtlichen Theorie und Praxis der organisierten Arbeiterbewegung kritisieren, ohne sich von ihr zu verabschieden.»
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2011/12/13/ralf-hoffrogge-sozialismus-und-arbeiterbewegung-in-deutschland-von-den-anfangen-bis-1914/
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09. Januar 2012
«Im Resultat liefert er einen lebendigen Einstieg ins Thema und auch eine willkommene Erweiterung der »theorie.org«-Reihe»
http://www.jungewelt.de/2012/01-02/001.php
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09. Januar 2012
«alle wichtigen Debatten und Konzepte werden im Band vorgestellt. Der Autor geht dabei differenziert vor. Er schreibt weder eine Marxistische Erfolgsgeschichte wie viele ältere Einführungen aus der Zeit vor 1989, noch verbannt er die Bewegung ins Museum wie es manch neuere Darstellung gern täte.»
http://www.workerscontrol.net/de/autoren/sozialismus-und-arbeiterbewegung-deutschland
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09. Januar 2012
Ralf Hoffrogge hält an der Humboldt-Universität einen Vortrag zur Arbeiter_innenbewegung
Es gibt keine andere Organisation, die die Politik und Errungenschaften
der Arbeiter_innenbewegung in diesem Maß verkörpert, wie die Gewerkschaft.
Entstanden Mitte des 19.Jahrhunderts in Deutschland die ersten
Berufsverbände, die Veränderungen noch unter teils Bedrohung ihres Lebens
gegen das Kapital erkämpfen mussten, sind der DGB und seine
Mitgliedsverbände heute eine anerkannte politische Größe. In der
Geschichte hatten die Organisationen des Proletariats verschiedene
Gesichter: dabei standen sich zumeist die Fragen gegenüber, ob sich die
Gewerkschaften politisch orientieren und an Parteien binden und ob sie
radikal streiten oder reformistisch mit den Arbeitgeber_innen verhandeln
sollten.
Nach 150 Jahren Arbeiter_innen-Bewegung gibt es den Kapitalismus
immer noch, die Masse an Leuten ist weiterhin lohn-abhängig und muss seit
der neoliberalen Wende ab den 1990er Jahren eine zunehmende De-Regulierung
von Arbeitsverhältnissen und schlechtere Löhne hinnehmen.
Haben die Gewerkschaften also verloren?
War ihre Entwicklung von Anfang an in Stein gemeißelt?
Oder gab es ausgeschlagene Alternativen?
Über diese und andere Fragen wird Ralf Hoffrogge, Historiker von der
Universität Potsdam, am Donnerstag, den 12.Januar 2012, referieren. Wir
laden alle interessierten Menschen zur Diskussion ein!
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe zu kritischer Sozialwissenschaft vom
Fachschaftsrat am Institut für Sozialwissenschaften der Berliner
Humboldt-Uni.
12.1.2012 - 18:30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin,
Universitätsstraße 3b,Institut für Sozialwissenschaften / Raum 002
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09. Januar 2012
«Der Historiker Ralf Hoffrogge … veröffentlichte in der Reihe theorie.org im Schmetterling-Verlag ein Buch, dass einen völlig anderen Zugang zu der Arbeiterbewegung vermittelt. Hoffrogge skizziert die Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland im Kontext ihrer Zeit.»
http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/zur-aktualitaet-der-arbeiterbewegung
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